Freie Presse v. 23.11.2016

„…..immer spannend, oft erschütternd…..In neun spannenden Geschichten erzählt Galli in seinem Buch von ganz unterschiedlichen Menschen hinter Gittern. Als Insider erlaubt er allen Interessierten einen schnörkellosen, aber einfühlsamen Blick hinter die Gitterstäbe.“

 

Stuttgarter Zeitung v. 16.08.2016, S. 3

„Galli hat neun Geschichten über Gefängnisin­sassen mit durchaus literarischem An­spruch geschrieben. So wie Ferdinand von Schirach über seine Weltsicht als Anwalt schreibt, geht Galli in seinem Buch als Au­tor, Kriminologe und JVA­-Chef dem „menschlichen und nachvollziehbaren Im­puls“ nach, hart zu strafen.“

 

Irmtrud Wojak, Fritz Bauer Blog

„….neun Geschichten über Schwer- und Schwerstverbrecher, neun von rund 62.000 Geschichten von Menschen, die in Deutschland hinter Gittern leben müssen. Die Wenigsten gehören zur Gruppe der Schwerverbrecher und das ist einer der Gründe, die den Rechtswissenschaftler, der auf fünfzehn Jahre praktische Erfahrung in Haftanstalten zurückblicken kann, zu der Frage führten, in welchen Fällen jahre- und jahrzehntelange Haftstrafen hinter Gittern eigentlich gut sind……..Selten findet man ein Buch über den Umgang mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft und die Institution Gefängnis, das so ohne erhobenen Zeigefinger und ohne falsche Moral daherkommt. Hier ist es der Fall……Thomas Gallis Geschichten geben darauf eine Antwort, die die Wenigsten hören können oder wollen, weil sie nicht bei den Straftätern beginnt, sondern bei jedem Einzelnen, bei der Gesellschaft und uns selbst. Die Antwort setzt da an, wo die Macht und der Selbstbetrug beginnen, in der Kindheit und Jugend. Das ist schwer erträglich, schließlich sind wir dafür alle (mit-)verantwortlich. Doch umso mutiger ist dieses Buch, das eine tiefgründige Warnung vor falscher Selbstgerechtigkeit ist.“

 

SWR 2 – Zeitgenossen, Sendung vom 30.07.2016 (Programmdirektor Dr. Johannes Weiß)

„…….sehr spannend, und zugleich sehr reflektiert geschildert……“

 

der lichtblick, 7/2016, S. 7

„Real-Crime-Entertainment mit post-revolutionärer Post-Aufgeklärtheit verlangt die Post-Knast-Ära. Postkorrekt. Lesen!“
http://www.lichtblick-zeitung.de

 

TOA-Magazin, Nr. 02/Juli 2016, S. 35

Literaturtipp: „Die gut zu lesenden, stellenweise sehr nahegehenden Texte demonstrieren anschaulich, wie „sehr der Strafvollzug seiner Zeit hinterherhinkt“. Um Veränderungen anstoßen zu können, ist es notwendig, dass Menschen wie Galli, obwohl – oder besser: gerade weil – sie Teil „eines Systems der Unvernunft“ sind, sich aus der Komfortzone herauswagen und „die Stimme der Vernunft sowie der Menschlichkeit erheben“…das ist alles andere als selbstverständlich. Eine empfehlenswerte kleine Lektüre.“

 

Links! 6/2016, S. 7

„Die Geschichten sind ergreifend unterhaltsam-locker geschrieben, es liest sich alles sehr kurzweilig……….Manche Tatbeschreibungen wirken vielleicht auch deshalb noch etwas grausamer, weil man weiß, hier hat sich kein Schriftsteller etwas ausgedacht…..Diese „echten Fälle“ aber haben es in sich und schließen ein sehr humanistisches Plädoyer des Autors ein…..Der Autor möchte in der Gesellschaft einen Diskurs über Sinn und Unsinn der Institution Gefängnis anstoßen, das aber wollen viele Inhaber wichtiger politischer Ämter nicht…..Einfach so unerlaubt nachdenken im Job über sein tägliches Tun – wo kämen wir da hin, wenn das noch mehr Menschen machten? Von Beamten wird das erst recht nicht erwartet……“

 

Internet Blog „Sascha Salamander“

„Ich erwartete eher ein soziologisches Sachbuch. Daher war ich dann doch etwas überrascht, als ich eine Art Fortsetzung zu den Werken von Schirach fand. Wo Schirach als Anwalt von seinen Klienten erzählt, schreibt Galli nun über die Institution, welche sich nach der Verurteilung um die Täter kümmert…..Wer Schirach mochte, dem wird auch Galli gefallen.“

Link: www.saschasalamander.de

 

Augsburg Journal

Mai 2016, S. 34:

„Das Buch, das sich wie ein Krimi liest, sorgt seit Wochen weiterhin für Diskussionsstoff. Galli ist ein gefragter Mann……“

Link: http://www.augsburg-journal.de

 

Internet Blog „Halina Wawzyniak“

„….Lesenswertes Buch. Für all diejenigen, die abstrakte Zweifel an der Institution Knast haben, ist das Buch eine wahre Fundgrube. Nicht abstrakt, sondern ziemlich konkret an neun Einzelfällen ist das Buch Kritik am System Knast. Schon deshalb sei es dringend empfohlen.“

Link: http://blog.wawzyniak.de

 

Neues Deutschland   

Beilage zur Leipziger Buchmesse, 16. – 20. März 2016, S. 20:

„Wer wissen will, wie es in deutschen Gefängnissen zugeht, sollte unbedingt das bemerkenswerte Buch von Thomas Galli lesen…….Galli kommt zu Erkenntnissen, die die meisten Kriminologen und Kriminalpolitiker dieses Landes wahrscheinlich nicht einmal im Rahmen ihrer Altersweisheit erlangen werden…..Die neun Geschichten sind authentisch und spannend erzählt wie Krimis…“

Link: www.neues-deutschland.de

 

Mittelbayerische Zeitung 

12. März 2016:

„Buchtipp: In neun spannenden Geschichten erzählt Galli im Buch „Die Schwere der Schuld“ von ganz unterschiedlichen Menschen hinter Gittern…“

 

Strafvollzugsarchiv – Prof. Dr. Johannes Feest

„Ich habe dieses Buch mit Spannung in einem Zug durchgelesen…..Der Anspruch des Autors ist es, dadurch unser Wissen über Gefangene und Gefängnisse zu erweitern und „auf den Prüfstand der Vernunft“ zu stellen. Er tut dies auf eine angenehm untechnische, verständliche Weise. Dem Buch sind möglichst viele Leserinnen und Leser zu wünschen, die sich dazu selbst eine Meinung bilden. Was die Geschichten betrifft, will ich dem nicht vorgreifen, dazu fehlte mir auch die schriftstellerische Begabung von Thomas Galli….“

Link: www.strafvollzugsarchiv.de

 

Amberger Zeitung vom 31.03.2016 

„In neun Erzählungen wendet sich Galli dem Alltag hinter Gefängnismauern zu, beschreibt als Insider schnörkellos, aber einfühlsam und scharfsinnig reflektierend, was dort eigentlich los ist….Sie greifen Umstände auf, die jeder Haftanstalt naturgemäß eigen sind und schwer zu schaffen machen: mafiöse Strukturen – Galli scheut sich nicht, das Kind beim Namen zu nennen, und spricht von der „Russenmafia“ – und natürlich Drogenkonsum sowie -abhängigkeit hinter Gittern….Dem Knast-Insider gelingt ….., beide Phänomene in der Wucht und Dominanz zu zeichnen, wie sie als hausgemachte Spirale des wechselseitigen Spiels von Ursache und Wirkung den Alltag der Insassen und Bediensteten bestimmen….. Das macht diesen Band lesenswert und den Autor zu einem unfreiwilligen Whistleblower…..“

Link: www.onetz.de

 

TP-Presseagentur

„Thomas Galli beschreibt sehr ausführlich, fundiert und durchaus spannend die beklemmende Situation hinter dicken Gefängnismauern und den Konflikt, dem die Bediensteten zwischen dem verfassungsrechtlich garantierten Resozialisierungsanspruch der Inhaftierten und dem Sicherheitsanspruch der Allgemeinheit ausgesetzt sind. Oder vielleicht auch Vorurteilen und Anweisungen, über die sie sich nicht hinwegsetzen wollen und/oder können.“

Link: http://tp-presseagentur.de

 

Forum Strafvollzug 3/2016, Wilhelm W., S. 220

„Der Untertitel..suggeriert auf den ersten Blick, dass hier ein erneutes Werk über den Alltag im Justizvollzug daherkommt. Aber weit gefehlt! Thomas Galli geht mit der vollzuglichen Wirklichkeit und den etablierten Institutionen der Strafen hart ins Gericht…..Allen Praktikern im Strafvollzug kann ich diesen gelungenen Band sehr empfehlen.“

 

Fakt ist, Sendung vom 11.04.2016, Andreas Müller

„Die Diskussion, die Herr Galli mit seinem Buch ausgelöst hat, ist eine richtige Diskussion…..Der Knast ist nicht in Stein gemeißelt….“