Cover Die Gefährlichkeit

Die Gefährlichkeit des Täters

Schon das erste Buch von Gefängnisdirektor Thomas Galli sorgte für Aufsehen: Seine Geschichten über den Gefängnisalltag thematisierten den Problemkreis von Schuld, Strafe und Rehabilitation und stellten dezidiert die Frage: Wie sinnvoll, wie effektiv, wie menschenwürdig ist der Strafvollzug in seiner heute praktizierten Form? In seinem neuen Buch stehen Einzelschicksale von Straftätern im Mittelpunkt, bei denen nach schweren Taten und langer Haftstrafe über eine Sicherungsverwahrung entschieden werden muss. Wann gilt ein Täter als »höchst gefährlich«? Worauf gründen Justiz, Gefängnisverwaltung und Psychologen ihr Urteil über seine Gefährlichkeit? Wie lassen sich Gefahren für die Allgemeinheit abwenden oder begrenzen?

Rezensionen

„Radikale Vorschläge für eine Reform des Strafrechts“
„Die Gefährlichkeit des Täters“ erzählt Geschichten über Menschen, für die unsere Gesellschaft Verantwortung trägt – in jeder Hinsicht, bei jeder Draufsicht, und, bestenfalls mit der notwendigen Weitsicht. „
„Über 15 Jahre lang war Thomas Galli im Strafvollzug tätig, zuletzt als Leiter von zwei Justizvollzugsanstalten. In seinem aktuellen Buch, „Die Gefährlichkeit des Täters“, erzählt er die Geschichten von Straftätern und wirft die Frage auf, wie sich Straftaten reduzieren lassen“
 
„Wer wissen will, wie es hinter deutschen Gefängnismauern wirklich zugeht, dem seien seine Bücher wärmstens empfohlen.“
„Thomas Galli hat es geschafft, ein sensibles Thema zu spannender Lektüre zu verarbeiten und dabei ein kritisches Buch über Sicherheitspolitik zu verfassen.“
 
„Ein sehr spannendes Buch, durch verschiedene Einzelschicksale, so könnte man das sagen, auch spannend wie manch ein Thriller. Der Unterschied: Dies ist authentisch. Die hier geschilderten Dinge gibt es wirklich und sie regen zum Nachdenken an.“
 
„Es ist Galli bewusst, dass die öffent­liche Meinung diesem Täterkreis gegenüber zwischen Wut und Angst changiert (…) Dennoch zeigt er in neun literarisch ver­dichteten und gut lesbaren Fällen anschau­lich, wie Haftumstände oder die Folgen manche Menschen erst zu Sicherheitsrisi­ken werden lassen“
Rezension von Hilke Lorenz
Stuttgarter Zeitung 30.06.2017
„Thomas Galli liefert Innenansichten aus dem Strafvollzug und ein Diskussionsangebot „
„Nicht irgendwer, sondern ein erfahrener Praktiker äußert ….Zweifel am System des Justizvollzuges….Die Thesen Gallis haben vehementen Widerspruch hervorgerufen. Aber wer will ernsthaft behaupten, dass das System funktioniert?“
„Heute ist der 43-jährige einer der profiliertesten Kritiker des Strafvollzugssystems.“
„Wenn der aufmerksame Leser zwischen den Zeilen liest, wird er den oftmals sinnfreien Strafvollzug zwar nicht besser verstehen, aber zumindest Anhaltspunkte und Belege dafür finden, dass vieles verstaubt ist. Es kommt klar zum Ausdruck, dass der Begriff Resozialisierung genauso großer Murks ist wie der Begriff der Gefährlichkeit […]“
 
„Seine Knastgeschichten sind deftig, aus seinem großen Erfahrungsschatz gemischt und nichts für schwache Gemüter.“
„Im Stil von Ferdinand Schrierach, der aus der Sicht des Anwalts schreibt, erzählt uns der JVA-Leiter Galli aus dem Gefängnisleben. Sachlich erzählt, distanziert, mit einem Häppchen Humor skizziert er Einzelschicksale und den Umgang der Gesellschaft mit Bösewichten“
Rezension von Sabine Ibing
www.sabine-ibing.ch
„Das Buch ist spannend geschrieben, reißt einen mit und animiert durch seine gesellschaftskritischen Gedanken zu den Herausforderungen im Umgang mit Strafe, Schuld, Gefahr und Rehabilitation die Leserschaft dazu, sich mit der eigenen Haltung zu diesen brisanten Themen auseinander zu setzen.“
„Die Gefährlichkeit des Täters: Ein interessantes Buch über das Strafsystem in Form von feinen Erzählungen.“
„Wer wissen will, wie es hinter deutschen Gefängnismauern wirklich zugeht, dem seien seine Bücher wärmstens empfohlen.“
Rezension von Benedikt Vallendar
www.justament.de 09.10.2017